Die regulären Vorstandswahlen fanden im Anschluss an die jährliche, wissenschaftliche Tagung der Fachgruppe statt. Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung informieren sich die niedergelassenen Fachärzte über die neusten diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten im Bereich der Verdauungskrankheiten. Dazu gehören insbesondere die Versorgung von Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Darmkrebs und dessen Vorsorge und Früherkennung, akuten, chronischen und seltenen Lebererkrankungen.
Neben besorgten Debatten über die Folgen der Gesundheitsreform erfolgte darüber hinaus ein intensiver Austausch über die digitale Zukunft der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Im Zentrum standen neben Möglichkeiten und Erfordernissen der digitalen Patientensteuerung und Patientenführung im Praxisalltag vor allem auch KI-gestützte Applikationen in allen Belangen rund um den Umgang mit dem Patienten.
Eine wichtige Message im Zuge des Treffens war für die Magen-Darm-Ärzte das Bekenntnis von NRW-Staatssekretär Matthias Heidmeier und dem Leiter der NRW-Vertretung des Ersatzkassendachverbandes (vdek) Dirk Ruiss zur Bedeutung und Unverzichtbarkeit der ambulanten viszeralmedizinischen Versorgung. Aus ihren Worten ging eindeutig hervor, dass die Behandlung von Menschen mit komplexen und schwerwiegenden Verdauungskrankheiten im Zuge der anstehenden Gesundheitsreformen keinen Schaden nehmen darf.