Vorstandsmitglied Dr. Markus Dreck begleitete die Ministerin durch das 20 Meter lange Darmmodell, das am Einlass zur Veranstaltung aufgebaut war. Er führte ihr die Entstehung der Krebserkrankung vor und die effizienten Maßnahmen, die Magen-Darm-Ärzte zur Vorbeugung und Früherkennung anbieten können. Er erinnerte sie daran, dass dies eine der wenigen Möglichkeiten ist, Krebs tatsächlich zu verhindern bzw., wenn früh erkannt, zu heilen.
Im Zuge des geplanten Gesetzes könnten Präventionsleistungen zur Darmkrebsvorsorge nicht mehr wie bisher ohne finanzielle Begrenzung angeboten, sondern durch finanzielle Deckelung begrenzt werden. Die medizinischen, gesellschaftlichen und gesundheitsökonomischen Folgen liegen auf der Hand: Längere Wartezeiten auf eine Vorsorge-Darmspiegelung, verzögerte Krebsverhinderung und -früherkennung, mehr fortgeschrittene Erkrankungen.
Verbandschef Dr. Ulrich Tappe: „Unsere Argumente zur medizinischen, gesellschaftlichen und gesundheitsökonomischen Bedeutung der Darmkrebsvorsorge wurden von Frau Warken aufmerksam aufgenommen. Insbesondere konnten wir die Bedeutung verlässlicher und flächendeckend zugänglicher Vorsorge- und Nachsorgeangebote für die Patientinnen und Patienten in Deutschland verdeutlichen.“